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Das progressive Steuersystem (und damit auch unseres) ist eine Katastrophe

David Kamerschen, Ökonomieprofessor in Georgia (USA), macht dies mit einer witzigen, aber tiefgründigen Geschichte deutlich.

Zehn Männer gehen gemeinsam essen und teilen die Kosten (insgesamt  100 Franken) nach ihrer Zahlungsfähigkeit auf.

Die vier ärmsten zahlen nichts, der fünfte 1 Franken, der sechste 3 Franken, der siebte 7 Franken, der achte 12 Franken, der neunte 18 Franken und der reichste 59 Franken.

Als der Wirt bereit ist, mit dem Preis auf 80 Franken herunter zu gehen, überlegen die zehn, wie sie nun weiter vorgehen.

Da sie schnell darauf kamen, dass es wenig Sinn macht, die 20 Franken Differenz auf zehn Leute zu verteilen (wer nichts bezahlte, würde dann sogar noch etwas dazubekommen) schlug der Wirt vor, die 20 Franken entsprechend der bisherigen Belastung aufzuteilen.

Daraus folgte:

Wer bisher nichts zahlte, tat dies auch weiterhin nicht. Der Reichste zahlte statt 59 nur noch 50 Franken.
Auch alle anderen zahlten weniger.

Aber absolut profitierte der Reichste am Stärksten. Von den 20 Franken Ersparnis gingen allein 9 Franken an ihn.

- Missmut machte sich breit.-

Die ersten vier, die gar nichts zahlten, mokierten sich darüber, dass sie gar nicht partizipierten:

»Das System beutet die Armen aus!«
Der Reiche war auf verlorenem Posten. Die neun anderen stürzten sich auf ihn und verprügelten ihn.

Am nächsten Tag erschien der Reiche nicht mehr zum Essen.

Als die Rechnung kam, stellten die neun Verbliebenen fest, dass sie alle zusammen nicht einmal die Hälfte der Rechnung begleichen konnten…
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