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Die Libor-Hypothek

Der Zinssatz der Libor-Hypothek richtet sich nach dem Euro-Geldmarktsatz (London Interbank Offered Rate). Anpassungen erfolgen je nach Kreditgeber im Rhythmus von 3, 6 oder 12 Monaten. Auf diesen Basiszinssatz schlagen die Kreditgeber eine individuelle Kundenmarge von 1% bis 1,5%. Die Zinsgestaltung ist bei diesem Modell völlig transparent und marktgerecht, unterliegt aber grossen Schwankungen. Mit einem Zinsdach, einem so genannten Cap, können sich die Kreditnehmer gegen steigend Zinsen absichern. Bei vielen Banken ist das sogar obligatorisch (z.B. bei der ZKB oder der Raiffeisen-Bank). Für die Absicherung bezahlt man ein Prämie, die von der Höhe und der Laufzeit der Absicherung abhängt. Um diese Prämie zu senken, kann man einen Minimalzins vereinbaren (Floor). Dieses Modell empfiehlt sich, wenn man direkt von fallenden Zinsen profitieren will, aber auch das Risiko von etwas höheren Zinssätzen verkraften kann.

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